Die Pufferbatterie
 

Zum extrem schnellen Warmstart des Empfängermoduls, weit unter einer Minute Anlaufzeit ist noch eine nicht ganz billige Lithium-Pufferbatterie zur Speicherung der sog. RTC-Daten (= interne Echtzeituhr) vorgesehen. Natürlich kann  auch ein passender Akku eingesetzt werden. 
Es sei aber darauf hingewiesen, dass Lithiumbatterien nicht ladefähig sind. Auch wenn in einem Artikel in der cqDL, Ausgabe 10/2005 gar das Gegenteil publiziert wurde, ist davon dringend abzuraten, da ein explosionsartiges Platzen kostbare Komponenten des Frequenznormals durch elektrolytische Chemikalien stark in Mitleidenschaft ziehen würden.


Ich habe auf einem Flohmarkt einen größeren Posten 2/3A-Zellen relativ günstig erwerben können. Deshalb wurde die Platine natürlich für dieses Format entworfen. 
Durch zusätzliche Bohrungen auf der Platine ist es allerdings auch möglich, die kleinere 1/2 AA-Variante ebefalls problemlos einzusetzen. Die Kapazität reich natürlich auch mit dieser Version für viele Monate aus.
Notfalls kann die Lithiumbatterie durch einen kleinen Akku in alternativer Verdrahtung mit der nötigen Ladeelektronik aus Sperrdiode D6 und Strombegrenzungswiderstand R21 ersetzt werden. Die beiden Bauteile können nach Bedarf abgeändert werden. 
Auf der Platine ist der Platz für übliche NC-Akkus aus der Computertechnologie vorgesehen, welche auch als Neuware recht billig in diversen Fachgeschäften zu beziehen oder auch aus alten Platinen auszulöten sind. 
Verzichtet man auf den Zeitvorteil von nur wenigen Sekunden beim Warmstart, kann die Pufferung auch ganz entfallen. Ein Verbindung des „Bat.-Pins“ auf der Platine zur 5-V-Stromversorgung ist in diesem Fall ratsam aber nicht unbedingt notwendig.

Der Batterie-Jumper wird erst nach Montage der Empfängerplatine gesteckt. Um Kurzschlüsse der Batterie durch leitenden Gegenständen im Experimentierstadium zu vermeiden ist auf entsprechende isolierende Unterlage, zu achten!